Die Newsletter-Software rapidmail | Open UX Audit

Als ich UXAudit.de gestartet habe, hatte ich auch vor einen Newsletter aufzusetzen. Vor 3–4 Jahren habe ich mal Mailchimp benutzt, als ich es im Buch „Designing for Emotion“ als Beispiel von emotionalem Design gesehen habe. Irgendwie hat es ganz okay funktioniert, aber hatte ein paar Nachteile: Es ist wiedererkennbar als Tool und ist kein Tool mit deutschen oder EU Servern. Aus diesem Grund habe ich nach einem deutschen Tool gesucht, welches einfach zu bedienen ist, DSGVO-konform ist und in Deutschland seine Server hat. Meine Suche hat mich schnell zu rapidmail gebracht, dessen Versprechen mich auch zügig zum Kunden konvertiert hat.
Hinweis: das Open UX Audit hat nichts mit der jeweiligen Firma zu tun und ist kein Werbeauftrag, solange nicht explizit gekennzeichnet.

rapidmail wirbt sofort damit, dass es super einfach zu starten ist mit dem Zitat „Einfacher geht’s nicht, sehen Sie selbst“. 

Da es so einfach klingt und vielversprechend ist, schauen wir jetzt zusammen, wie schnell ich mein Ziel erreichen kann. Im Rahmen dieses Open Audits ist es mein Ziel, ein Konto bei rapidmail anzulegen.

Das User Experience Audit von rapidmail

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Registrierung | Emotionen & Usability

1. Emotionen

Die Ansprache ist fast perfekt. Ich sehe die Höhepunkte der Software und bekomme ein Versprechen (einfach…) welches vom Design her glaubwürdig erscheint und mich sofort zur Anmeldung bringt.

Der Anmeldeprozess ist ziemlich Standard. Das UI Design der Registrierungsseite ist einfach gehalten und ist vom visuellen her ganz schön gestaltet durch das lächelnde Gesicht und direkt darunter ein paar prominente Kundenlogos:

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, prominente Kunden darzustellen. rapidmail hat auf visuelle, realitätsnahe bildliche Übertragung der Emotionen gesetzt, statt Standard Floskeln wie „Diese Firmen vertrauen uns“, zu nutzen.
Im unteren Bereich sehe ich definitiv bekannte Namen, im Hintergrund, sogar leicht abgedunkelt ohne mich von der eigentlichen Aufgabe (Registrierungsformular ausfüllen) abzulenken, ein breit lachendes Gesicht.

Bedeutet im Umkehrschluss:
das sind unsere Kunden und die sind sehr glücklich.

2. Usability

Ich liebe es immer vom Positiven zu starten, daher das Negative erst jetzt. Auf den ersten Blick ist es ja ein gewöhnliches Formular mit drei Feldern, E-Mail, Benutzername und Passwort. 
Vor der Erstellung jedes Formulars muss man sich aber die Frage stellen, welche Informationen sind notwendig, damit die Nutzer starten können. 

rapidmail fragt drei Sachen ab:

  • E-Mail-Adresse: logisch
  • Benutzername: wofür? ist es zu dem Zeitpunkt notwendig? Ist es ein soziales Netzwerk oder gibt es noch eine interne rapidmail Community wofür ich einen Benutzernamen brauche? Wie auch immer, notwendig ist es sicherlich nicht, um loszustarten.
  • Passwort: logisch

Ein weiterer wichtiger negativer Faktor hier ist das Fehlen der Bezeichnung für Pflichtfelder: Das Aussuchen eines Benutzernamens darf doch ruhig freiwillig sein, oder? Warum das nicht kenntlich machen, um den Nutzern einen Schritt zu ersparen, bevor er oder sie das Tool endlich kennenlernen kann.

Key Takeaways vom User Experience Audit rapidmail

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